Beedabei Gefährte – Stefan Strasser

Das Kunstprojekt Beedabei von Gisela Bartulec und Peter Kalb ist genau nach meinem Geschmack, weshalb ich sofort meine Unterstützung zusagte. Beedabei trifft den Nerv der Zeit. In meiner Lilien-Arche in Erlangen praktiziere ich seit langem aktiven Bienenschutz und in Zusammenarbeit mit Natur im Garten und dem Hortus Netzwerk entstand ein richtiger Bienenschutzgarten. So war es für mich naheliegend das Kunstprojekt tatkräftig zu unterstützen und in die Welt hinaus zu tragen.

Kann man mit so einem kleinen gelben Blumenkasten denn überhaupt etwas zum Schutz der Insekten erreichen? Ja man kann. Beedabei bietet die Möglichkeit auf kleinstem Raum etwas für die Bienen zu tun. Dabei geht es gar nicht alleine um die Honigbiene. Vielmehr um das Bewusstsein jetzt etwas gegen das große Artensterben zu unternehmen.

Mein Part: Kundschafterkästen nachhaltig mit Stauden und einigen Sommerblumen oder mit dauerhaften Küchenkräutern in Terra Preta bepflanzen.

Themenkasten: Franken Gourmet

Nachpflanzen sollte so auf Jahre hinaus nicht erforderlich sein. Der Beedabei Blumenkasten Flora wurde von mir unter den Gesichtspunkten Nachhaltigkeit und Pflegeleichtigkeit kreiert. Der Blütenreigen beginnt mit heimischen Schneeglöckchen und Botanischen Krokussen. Eben genau zu der Zeit, in der die Honigbienen ihren Reinigungsflug veranstalten und die ersten Wildbienen aktiv werden. Im Anschluss blühen Zwergiris, gefolgt von Hornveilchen, die ein wahrer Insektenmagnet sind.

Kundschafterkasten „Flora von Franken“

Nun sind die bezaubernden Blüten der Akelei an der Reihe, auf denen sich auch zahlreiche Großbienen, wie die Hummel, sättigen. Zwerglilien erblühen mit Unmengen Pollen und Nektar im Juni und Juli, zur größten Tracht der Bienen. Sie werden von Hauswurz und Mauerpfeffer bei der Fütterung der Bienen unterstützt.

Mittlerweile haben sich auch die eingesäten, einjährigen Sommerblumen entwickelt und beginnen mit ihrem Blütenspiel, das bis zum Frost andauern wird. Diese sollten nicht vor der Samenreife entfernt werden, so, dass sie sich wieder im Beedabei Blumenkasten aussähen können. Überzählige Sämlinge können im nächsten Jahr pikiert werden. Rindenstücke, mal mehr, mal weniger bemoost, dienen den Insekten als Unterschlupf.

Sei auch dabei bei Beedabei – zur Lilien-Arche

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