Warum sind nur bestimmte Pflanzen Futterpflanzen für Bienen.

Die Blüten müssen sowohl Nektar als auch Pollen besitzen

Dabei gibt es Pflanzen, deren Blüten gute oder weniger gute Pollen- bzw. Nektarspender sind. Zudem gibt es Pflanzen mit sterilen Blüten. Wie zum Beispiel Geranien, die zum größten Teil nur vegetativ vermehrt werden können. Die Geranien die sich durch Aussaat vermehren lassen gibt es sehr selten im Handel.

Nicht alles, was schön blüht, hat Nektar und Pollen. So ist die überaus viel blühende Forsythie ( Forythia intermedia) auch steril. Sie nützt den Bienen nichts. In der Regel kann man davon ausgehen, dass Pflanzen mit einfachen Blüten Pollen- und Nektarspender sind.

In der Tabelle findest du Sommerblumen für den Balkonkasten, die Bienen anziehen. Dabei muss man wissen, ob man einen Sonnen- oder einen Schattenplatz hat. Sicher gibt es auch noch andere Standorte wie Halbschatten und absonnige Plätze. Absonnig heißt, wenn der Schatten wandert, aber man in der Mittagsstunde keine Sonne hat. Halbschattig ist der Standort,  der den ganzen Tag z.B. durch ein nicht ganz geschlossenes Blätterdach noch etwas Sonne durchlässt.                         

Pflanzen für die Sonne, Schatten und absonnige Plätze

Zu dieser Gruppe der Schattenpflanzen gehören auch einfach blühende Fuchsiensorten, die es in vielen Farben gibt.

Außerdem sollte man nie Schwachzehrer und Starkzehrer zusammen pflanzen. Das heißt  Pflanzen, die viel Dünger brauchen  nicht mit denen zusammen pflanzen, die wenig Dünger benötigen.  Die Tabellen nehmen darauf Rücksicht,  obwohl Bidens und Calibrachoa etwas mehr Nahrung aufnehmen. Dennoch liegen sie in etwa in dem Bereich des Machbaren.  

Ebenfalls sollte man Pflanzen, die viel Wasser benötigen nicht mit Pflanzen zusammen pflanzen, die  mit wenig Wasser auskommen. Auch darauf nehmen die Tabellen Rücksicht.

Mit den botanischen Namen kannst du im Internet Näheres und Bilder hochladen.

Viele Kunden suchen die Pflanzen nur nach Farben aus, das ist falsch und führt sehr oft zu Misserfolgen.

In der nächsten Woche schauen wir mal, wie Bienen ihre Nahrung finden.

Viele Grüße euer Harro


Harro Wilhelm

Ökonomierat

Beedabei unterstützt die Vielfalt der Bienen in der Stadt. Das betrachte ich als Einstieg, das ist zurzeit vermittelbar, weil es unsere ureigene Existenz betrifft. Denn ohne Bienen wird uns unsere Nahrungsgrundlage entzogen.

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