Ein Gastbeitrag von Christian Schöner aus dem Pflanzenhaus Schöner, Zirndorf
Jedes Jahr werden in den staatlichen Versuchsanstalten der Bayerischen Landesanstalt für Weinbau und Gartenbau (LWG) in Veitshöchheim ca. 500 Sorten von Beet- & Balkonpflanzen ausgepflanzt und getestet. Seit 3 Jahren werden sie in Zusammenarbeit mit dem Fachzentrum für Bienen der Versuchsanstalt Veitshöchheim auch auf Bienenfreundlichkeit getestet. Anhand der Praxisergebnissen wird eine Empfehlungsliste erarbeiten nach welcher man die Pflanzenauswahl treffen kann.
Bienen benötigen in ihrem Umfeld ein reichhaltiges Nahrungsangebot. Sie finden sie in der freien Natur. Wir können aber einen guten Beitrag dazu leisten, dieses zu erweitern, sei es in unseren noch so kleinen Hausgärten oder auf Balkon und Terrasse.
Warum sind nur bestimmte Pflanzen Futterpflanzen für Bienen.
Die Blüten müssen sowohl Nektar als auch Pollen besitzen
Dabei gibt es Pflanzen, deren Blüten gute oder weniger gute Pollen- bzw. Nektarspender sind. Zudem gibt es Pflanzen mit sterilen Blüten. Wie zum Beispiel Geranien, die zum größten Teil nur vegetativ vermehrt werden können. Die Geranien die sich durch Aussaat vermehren lassen gibt es sehr selten im Handel.
Kundschafter Kasten „Europa“ war zu Besuch im Saarland, wo einer der Gefährten von Beedabei wohnt und lebt, der diese Idee nach Europa trägt. Dessen Gedanken, Träume und Visionen einem stets das Europa lebendig und greifbar gezeigt haben!
Beedabei hilft nicht nur Bienen, sondern auch Regionalgärtnern. Das ist ein Grund, warum wir mit frux dieses beispiellose Projekt unterstützen. Und, weil es diesem viel diskutierten Thema einen künstlerischen Rahmen gibt und es so greifbar macht.